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Leidenschaftlicher Klassenlehrer, Heilpädagoge, Familienvater, Ehemann, Lehrmittelentwickler und ADHS'ler!
Josua Schütz, ausgebildeter Primarlehrer und Klassenlehrer mit Spezialisierung neurodiverser Kinder.
"Als Erwachsenenbildner hatte ich mein Know-how 25 Jahre lang in Erwachsene investiert. 2023 habe ich mich entschieden, nur noch Kinder zu unterrichten, denn die Kinder sind die morgigen Leader unseres Planeten. Dies auch immer gerne für neurodiverse Kinder und Jugendliche, denn diese verstehe ich aus eigener Betroffenheit."
ab 2026
Kursangebot "KI in der Schule" für Lehrpersonen
ab 2025
Angebot Homeschooling in Rubigen
ab 2024:
Lehrperson an der besonderen Volksschule You Count Internat 18 im Liebefeld
Klassenlehrer 6c der Schule Rüti in Ostermundigen
2000 - 2024
Aufbau einer Eco-Lodge im peruanischen Amazonas-Urwald für Auszeiten
Lehrtätigkeit für Jugendliche mit Autismus via Specialisterne
Projektunterstützung für diverse Bundesämter und Konzerne als externer Mitarbeiter
Aufbau Onlinemarketing Zentrum sowie Projektmanagement Zentrum
Aufbau einer Privatschule für Erwachsene mit Standorten Bern, Zürich und Fribourg
1999
Gründung der eigenen IT-Firma "Dataflow AG" (heute "Schule mit Spass AG")
1995 - 2000
Ausbildung zum Primarlehrer (Fribourg und Bern - Lerbermatt)
Lernen ist für mich keine Einbahnstrasse. Keine Beschallung von vorne, keine Tests, die bestimmen, was «wertvolles Wissen» sein soll. Für mich ist Bildung ein Abenteuer – wild, mutig, naturverbunden und zutiefst menschlich. Deshalb habe ich die Schule mit Spass AG gegründet. Denn ich bin überzeugt: Spass erzeugt Freude, und Freude ist der stärkste Motor für Lernbereitschaft.
Bevor wir über Lerninhalte sprechen, müssen wir über das Klima sprechen. Ein gesundes Arbeitsklima in der Schule und ein Klassenzimmer, in dem sich alle – Lehrpersonen wie Kinder – wirklich wohl fühlen, ist das Fundament von allem. Echte Beziehungsarbeit ist kein „Bonus“, sie ist die Voraussetzung. Nur wer sich sicher und gesehen fühlt, traut sich, Fehler zu machen und über sich hinauszuwachsen.
Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass dieser Weg nicht immer nur sonnig ist. Als Vater habe ich die teils intensive Pubertät meiner eigenen Kinder hautnah miterlebt. Ich weiss, was es mit Jugendlichen macht, wenn das Gehirn wegen Umbau geschlossen ist und die Welt plötzlich Kopf steht. Diese Phase braucht keine autoritären Ansagen, sondern Erwachsene, die standhalten, zuhören und den Raum halten, auch wenn es stürmt.
Hier kommt meine Vision von KI für Lehrpersonen ins Spiel. Warum unterrichte ich das? Nicht, weil ich Maschinen mehr liebe als Menschen – im Gegenteil. Ich will, dass du als Lehrperson die KI nutzt, um dich von zeitraubender Administration und starren Vorbereitungen zu befreien. Die KI übernimmt den Papierkram, damit du wieder Zeit für das hast, was wirklich zählt: Den Waldspaziergang mit der Klasse, das tiefe Gespräch mit dem strauchelnden Teenager oder das gemeinsame Experiment am Feuer.
Ich glaube an eine Pädagogik, die draussen im Leben stattfindet. Ein Stück weit bin ich mit Montessori unterwegs: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Wir müssen Kinder nicht formen; sie bringen alles mit. Unsere Aufgabe? Räume öffnen, Materialien bereitstellen und uns dann nicht zu wichtig nehmen.
Gleichzeitig zieht es mich hinaus in die Naturpädagogik. Die beste Mathelektion ist das Bauen einer Hütte, die beste Physikstunde das Beobachten eines reissenden Flusses. Alles hängt zusammen – das ist mein permakultureller Blick auf das Lernen. Nachhaltigkeit wird nicht gepredigt, sondern im Garten, beim Kochen und Bauen gelebt. Und die Erlebnispädagogik zeigt Kindern, wie stark sie sind, wenn sie gemeinsam ein Floss bauen oder einen Gipfel stürmen.
An manchen Tagen schlägt mein Herz Richtung Waldorf. Nicht wegen der Theorie, sondern weil dort Kopf, Herz und Hand eine Einheit bilden. Kunst, Musik und Geschichten sind Nahrung für die Seele. Projektbasiertes Lernen ist für mich die logische Konsequenz: Warum Arbeitsblätter ausfüllen, wenn man einen Marktstand planen oder einen Film drehen kann?
Ob im Klassenzimmer, beim Homeschooling oder Worldschooling: Lernen kann überall passieren. Wer die Welt als Klassenzimmer begreift, dem gehen die Themen nie aus.
Ich stelle mir Lernräume vor, in denen Kinder sich dreckig machen dürfen. In denen Fehler gefeiert werden. In denen wir Erwachsenen staunen, wozu Kinder fähig sind, wenn wir ihnen die Zügel in die Hand geben. Denn am Ende ist Bildung für mich genau das: Lernen, das Leben zu lieben.
Dein Josua
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